Sonntag, 14. August 2011

Beam me up...


... St Marien! Das Ferienlager steht dieses Jahr unter dem Motto „Vom Urmensch über Heringhausen ins Unendliche“, was bei der Abfahrt nicht unschwer zu erkennen war. Der verrückte Professor platzte während des Reisesegens aufgebracht in die Kirche rein. Die Zeitmaschine war außer Kontrolle geraten und Menschen aus verschiedenen Zeitepochen sorgten für Chaos auf dem Vorplatz der Kirche. Steinzeitmenschen, Ritter, Hippies und Außerirdische versuchten einander zu verständigen.
          Durch die Zeitmaschine ging es dann für die Ferienlagerkinder direkt in die Space Shuttles, die alle heil und sicher von der A44 über die  Milchstraße nach Heringhausen flogen. Dort angekommen hieß es dann Zimmer beziehen, Lagerregeln und Tagesablauf besprechen so wie auspowern auf dem riesigen Gelände hinter der Schützenhalle. Zum Abendbrot gab es die weltbekannte Bolognesesymphonie unserer Kochis mit einem abschließenden Fruchteis als Dessert.
            Zur Prime-time trafen wir uns dann vor der Bühne und starteten die „Eisbrecher-Show“. Hier standen Kennenlernspiele im Vordergrund. Die Kinder verteilten sich in der Halle, mussten dann spontan Gruppen bilden (3er, 4er, 5er etc.) und haben sich dann in diesen gegenseitig vorgestellt.  Nachdem Namen, Alter und Hobbys ausgetauscht wurden spielten wir „Zipp und Zapp“. Alle saßen in einem Kreis und der,  der in der Mitte stand musste auf ein sitzendes Kind zeigen und entweder „Zipp“ oder Zapp“ sagen. Bei „Zipp“ musste der linke Sitznachbar aufstehen und seinen Namen nennen, bei „Zapp“ der rechte. Dabei kam es zu sehr lustigen Verwechslungen und auch manchmal reaktionsschwachen Reflexen, so dass wenn jemand falsch war, den Platz in der Mitte besetzen musste.  Darauf folgte eine wilde Autogrammjagd. Jedes Kind bekam einen Fragenkatalog „Wer ist BVB-Fan? – Wer hat im Mai Geburtstag? – Wer geht auf die Realschule?“ etc. und sammelte von anderen Kindern, die diese Antwort positiv beantworten konnten Unterschriften. Kurz vor den Nachtgedanken gab es dann noch zwei Klassiker zum Auspowern: Reise nach Jerusalem und Stopptanz.
Gegen 22.00 Uhr ging es dann in die Waschräume zum bettfein machen und wie an jedem ersten Abend dauerte es ein wenig bis die Schützenhalle verstummte und alle Kinder langsam aber sicher einschliefen...





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