Genau das haben wir uns heute morgen gedacht, als die Sonnenstrahlen durch die Rolloritzen in die Schützenhalle strahlten. Konsequenz daraus war, dass wir mal wieder ab ins Freibad Meschede starteten. Das nächtliche Gewitter, dass die Halle tagerhellte und der Regenguss der Nacht hatte so manchen Lagerleiter zuvor beunruhigt gehabt, aber endlich sollte mal ein Tag nach Plan verlaufen.
Deshalb wanderten wir um 10 Uhr los nach Bestwig, um von dort aus mit der Bahn nach Meschede zu fahren. Die Gewinner der Hawaiiparty durften heute dann natürlich mit dem Autochen fahren und ersparten sich den Marsch von ca. 40 min.
Im Freibad angekommen belagerten die Kids sofort die matschgetränkte Liegewiese. Wen interessieren schon dreckige Handtücher, außer die daheimgebliebenen Mamis. ;)
Im Freibad hieß es dann mal wieder plantschen, beachen und toben bis der Arzt kommt.
Der hätte beinahe wirklich kommen müssen anlässlich der vielen Wespenstiche, die es mal wieder gab. Die erste-Hilfe-Station hatte zeitweise einen Kühlakku- und Fenistilmangel. Zwischendurch hatten wir schon überlegt Fenistil im Mittagessen zu verarbeiten, damit die Kinder schon eine Grundmenge zur Insektenstichbekämpfung intus haben. :D Zuckerglasur ist Fenistil gar nicht mal so unähnlich.
Hoher Besuch war ebenfalls am Start. Clemens Fabri, der neuen Pfarrer, besuchte uns im Freibad und brachte für alle lecker Schnuckereien mit. Da die Kids übrigens mehr Süßigkeiten als alles andere hier essen, rechnen wir mit einer Erhöhung der Buskosten für den Rückweg. Die Kinder sind hier mehr oder weniger wie Obelix in einen riesigen Topf voller… nein nicht Zaubertrank… sondern Süßigkeiten gefallen. Weight Watchers lässt grüßen!
Wieder in Heringhausen angekommen erwartete uns NATÜRLICH ein super Essen der liebsten Kochis der Welt. Wie in jedem Jahr gab es Curryhühnchen mit Reis und Pfirsichen. Dies schmeckte wirklich jedem. Vor allem mit Ketchup^^ Zwischendurch sponserte auch mal das ein oder andere Kind eine ganze Kanne Tee über den gesamten Gruppentisch. Nicht das wir schon genug im Freibad mit dem nassen Element gespielt hätten... Das kam vor allem durch den erhöhten Futterneid zustande, denn nicht jedes Kind hatte im Freibad zwei Portionen Pommes mit doppelt Mayo und drei Mal die komplette Langnese-Eiskarte rauf und runter essen können. Nächstes Lagermotto steht schon fest: Fressen bis der Popo platzt.
Zur Prime-time stand dann der Maskenball auf dem Programm, der insbesondere alle Ladies bevorzugte. Neu in diesem Jahr war, dass alle Mädels eine Nummer bekommen haben und die Jungs anonym Komplimente verteilen konnten. Gegen aller Erwartungen wurde dies sehr gut angenommen. Daneben stand einfach nur dancen und partymachen auf dem Plan, der lediglich durch kleine Partyspiele aufgelockert wurde.
Gegen 22:15 war dann aber Schluss und alle mussten bzw. durften nach so einem anstengenden Tag ins Bettchen. Zur Freude aller verkündeten die lieben Betreuer, dass endlich mal der Ausschlaftag anstand. Hoffentlich halten sich auch alle daran und wir können mal ein paar Stündchen mehr schlafen, als in den letzten Tagen….










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